Mein Roman ist da!

Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah

Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sahIch freue mich sehr, euch endlich meinen Roman vorzustellen! Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, zeichne ich nicht nur gern, sondern schreibe auch mit großem Vergnügen. Zwei ziemlich dicke Wälzer habe ich bereits geschrieben. Mein drittes Werk "Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah" ist etwas dünner. Aber bei 560 Seiten, so denke ich, kann man trotzdem nicht von dürftig sprechen. Das Cover stammt natürlich von mir.

Die Geschichte handelt, wie der Titel vermuten lässt, von einem blinden Jungen. Karl ist sieben Jahre alt, als er auf sommerlichen Wiesen die Spuren eines eigenartigen Wesens entdeckt. Dieses Wesen wird ihn an Orte begleiten, die er sich in seinen Träumen nicht hätte ausmalen können. Ausgemalt wird auch sein Augenlicht, denn dieses wird klarer mit jedem Tag und jedem Ort, den er besucht. Er tritt aus dem Schwarz seiner Blindheit und lernt jene Farben kennen, deren Wortlaut er nur vom Sagen kennt. Wie lässt sich Rot beschreiben, wenn man es noch nie gesehen hat?
Aber während Karls farbgefüllter Blick auf die seltsamsten Geschöpfe und Gebiete trifft, geht es in seinem Dorf Regenwiese gar seltsam zu. Wut zieht in die Herzen der Menschen, Streit in ihre Häuser und Farblosigkeit in ihre Augen. Karls Welt ändert sich von Tag zu Tag, er taumelt zwischen Freude und Ratlosigkeit. Weshalb erblühen nur einzelne Farbtupfer im tiefen Schwarz seiner ehemaligen Blindheit? Warum glaubt ihm keiner? Warum sieht er nur vereinzelt Bäume, Blumen und kleine Geschöpfe, jedoch niemals Menschen? Und weshalb eskaliert der Streit seiner Eltern immer stärker?

Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah

Ich habe eine Geschichte ohne Mord und Totschlag, ohne Gewalt und Leichen geschrieben. Es gibt genug Krimis und Thriller, sie nerven mich. Ich bin ihnen überdrüssig. Viele werden "Langweilig!" rufen, aber Mord und Gewalt wird in den Nachrichten und der Literatur zur Genüge geschildert. Nein, ich habe ein Buch geschrieben, das leicht zu lesen ist und angenehm abzulenken vermag vom Grau der Welt. Es ist eine friedliche Geschichte ohne erwachsene Ernsthaftigkeit, ein kleines Märchen, das es schafft, die Aufmerksamkeit wieder auf die Schönheit der Farben und der Erde zu lenken. Denn wo beginnt Frieden, wenn nicht im Kopf?

Als Taschenbuch und E-Book verfügbar

Mein Roman "Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah" ist bei Amazon für den Kindle und auch als gedrucktes Taschenbuch verfügbar. Als E-Book kann man es bei Weltbild und Co. oder in meinem eigenen Shop erwerben.
 
Das Taschenbuch:
 
E-Book für den Kindle:

E-Book für andere Reader:
Weltbild
Hugendubel
Buecher.de

Hier findet ihr eine Leseprobe ...
Das vollständige Buch umfasst 560 Seiten.
 

Über das Buch

Das Cover geht natürlich aus einer eigenen Zeichnung hervor. Die Schrift habe ich mit dem Grafiktablett gezeichnet.

Das Karlmäleon Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah

Zur Zeichnung und den Entwürfen ...

Um was es im Buch geht, erzählt Karl am besten selbst:
"Es gab damals diese verlassene Farbfabrik nicht fern unseres Örtchens Regenwiese. Ich war sieben und die Menschen erzählten mir, ich sei von Geburt an vollständig blind, wäre nicht normal, könne nicht einmal unseren Garten eigenständig verlassen. Sie glaubten nie, dass ich in jenem Sommer '72 allein losgezogen war und auf dem Weg zur Farbfabrik auf Welten traf, die mir nicht nur treue Freunde bescherten, sondern auch sämtliche Farben unserer wunderbaren Erde zeigten.

Mein Name ist Karl Weltenlos. Ihr sollt wissen, wer ich bin. Meine Augen sind nutzlos, mein Mund ist es nicht. Trotzdem kann ich nicht sagen, was ich seit jenen Tagen am meisten vermisse: Die Kleinen Kleckser, vielleicht den Kohlekobold, die Wolkenschafe, den Fehlerteufel, mein Karlmäleon oder tatsächlich nur das Taumeln durch buntgesprenkelte Wiesen, lodernde Herbstwälder oder den blauen Salzwind des endlosen Ozeans?"


Das Szenario
Die Geschichte spielt 1972, als man Musik meist nur im Radio hörte, von Computern noch nicht einmal zu träumen wagte und meist mit dem Fahrrad in die Arbeit fuhr. Das Dorf Regenwiese, in dem Karl lebt, besticht durch gähnende Langeweile. Es gibt Hühner, Kühe und ungeteerte Straßen. Karl wohnt mit Vater und Mutter außerhalb des Dorfes, nicht unweit des Rauforstes und der Alten Färberei.

Die Charaktere:

Karl Weltenlos
Karl ist sieben Jahre alt und von Geburt an vollständig blind. Weil er rein gar nichts sieht, sind seine anderen Sinne überdurchschnittlich gut ausgeprägt. Er fürchtet sich vor dem Filzschlurfer, den er nachts umherschleichen hört. Seine Liebe gilt der Musik und der Natur. Die Hitparade kennt er auswendig. Mit seinem Gehstock streift er in den Ferientagen oft heimlich über die Felder und macht dabei eine aufregende Entdeckung. Doch das ist noch nicht alles: Während er blind über diese Felder stolpert, tauchen zum ersten Mal Farbkleckse im tiefen Schwarz auf, das ihm seine Augen seit jeher zeigen. Er erkennt zunächst nur einige Farbpunkte, die in den folgenden Tagen aber zu komplexen Formen anwachsen und ihm bald vollständiges Sehen ermöglichen. Natürlich glaubt ihm niemand.

Das Karlmäleon
Das Karlmäleon erscheint in Karls Blick wann immer es möchte und verschwindet ebenso unvorhersehbar. Es spricht ausschließlich in Reimen und wechselt die Farbe je nach Stimmungslage. Es lehrt Karl nicht nur die Namen der erkannten Farben, sondern auch, wie er sich in den Bildwelten des Malers zurechtfindet.

Der Maler
Vincent da Dila-Ladi ist – wie das Karlmäleon – eine Gestalt, die Karl sehen kann. Der Maler erschafft Bilder, die wie Türen in andere Welten funktionieren. Diese Welten stellen zunächst die einzigen Orte dar, in denen Karl vollständig sehen kann.

Der Kohlekobold
Hinter dem Kamin in Karls Heim haust ein Kohlekobold mit dem Namen Unhold. Ein grimmiger, kleiner Geselle, der normalerweise Menschen, Musik und Farben hasst und am liebsten Feuerknacken lauscht. Er begleitet Karl, wenn ihm der Sinn danach steht und verhält sich wie ein richtiger Freund. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann Karl ihn sehen, vorher nur hören. Unhold gibt Karl Ratschläge und passt auf ihn auf.

Mister Led Zeppelin
Seitdem Karl sehen kann, verhält sich der Kater der Familie Weltenlos unfreundlch, sogar feindselig.

Der Filzschlurfer
In einsamen Stunden glaubt Karl stets, vom Filzschlurfer heimgesucht zu werden. Leise schleicht sich diese Gestalt auf Filzsohlen an Karl heran, um ihn zu erschrecken, den Mund zuzuhalten oder an den Haaren zu ziehen. Zweifelsohne eine sehr, sehr hinterlistige Romanfigur von infernalischer Bosheit.

Bonifalz
Der Bohnendosenroboter wurde von Karl und dem Kohlekobold gebastelt. Bonifalz soll Karl vor dem Filzschlurfer beschützen. Manchmal spricht Bonifalz, manchmal nicht. Um laufen zu können, braucht er natürlich erst eine Batterie. Oder eine Seele?

Jonny 421
Karls Radio nimmt den Stellenwert eines echten Freundes ein. Es läuft den ganzen Tag, zeigt Karl die Schönheit der Musik und erzählt aus aller Welt. Karl redet von dem Radio, als wäre es ein Mensch.

Mutter
Karls Mutter Lydia Weltenlos arbeitet in der Glühbirnenfabrik und klaut dort manchmal Glühbirnen. Leider sieht Karl nie das Licht dieser Glühbirnen, spürt jedoch deren Wärme.

Vater
Gerhard Weltenlos ist freiberuflicher Fotograf und kümmert sich sehr aufopferungsvoll um seinen blinden Sohn. Karl wünscht sich, eines Tages die Bilder seines Vaters sehen zu können.

Emma, Rosalie, Edith und Elke
Die Mädchen im Dorf ärgern Karl und behandeln ihn, wie man Außenseiter behandelt. Karl ist ein kleines bisschen, wirklich nur ein winziges bisschen in Emmas Stimme und Worte verliebt – aber wirklich nur ein bisschen!

Kleine Kleckser
Die Kleinen Kleckser saugen mit Strohhalmen die Farben aus der Welt. Mehr darf ich nicht verraten. Wirklich nicht!

Herbert
Herbert ist ein blauer Klecks, der hin und wieder auftaucht und mit Karl spricht. Vielleicht ist Herbert auch ein imaginärer Freund – das weiß zunächst keiner so genau. Herbert ist sehr gemütlich und wahnsinnig traurig.

Natürlich gibt es noch weitere Figuren wie z.B. den traurigen Kobold mit den zehn lachenden Steinen oder den Kleckserkönig. Diese Wesen sind aber nicht wirklich wichtig und müssen hier nicht aufgeführt werden. Sie tauchen nur in den Bildwelten des Malers auf.

Der blinde Junge, der sieben Sommertage lang Farben sah

Ich hoffe, eure Neugier geweckt zu haben. Wenn ihr ein fantasievolles Buch sucht, fern von Hektik und Gewalt, seid ihr hier genau richtig.

Und falls ein Verlag Interesse hat, würde ich mich über eine Kontaktaufnahme sehr freuen.

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