Gesichter und Porträts zeichnen

Weibliches Gesicht zeichnen lernen - Porträt - Portait - Frau - Mund Nase Zeichenkurs

Willkommen bei meinem Tutorial zum Thema Gesichter zeichnen. Hier möchte ich dir erklären, wie du ein junges, weibliches Gesicht zeichnest – ein Porträt, wenn du es so nennen möchtest.

Bevor es los geht, ein Wort vornweg: Das Thema dieses Tutorials "Gesichter zeichnen" eignet sich besonders für erfahrene Zeichner. Es verlangt einiges an Übung, einem Gesicht auf einem Blatt Papier Leben und Natürlichkeit einzuhauchen. Es ist wahnsinnig schwer, das zu zeichnende Gesicht dem Gesicht der echten Person ähneln zu lassen. Bevor du also ein Gesicht oder gar ein Porträt zeichnest, solltest du bereits über Erfahrung verfügen. Das würde dir mit Sicherheit eine Menge Frust ersparen.

Bevor du dich mit diesem Tutorial befasst, empfehle ich dir zwei andere Zeichenkurse, auf die ich mich hier stützen möchte, die eigentlich Vorraussetzung sind:

Lippen zeichnen lernenDie Lippen sind der am einfachsten zu zeichnende Teil eines Gesichts. Hier lernst du, wie du schöne realistische Lippen zeichnest....


weiblichen Mund und Lippen zeichnen zeichnen lernenIn diesem Tutorial zeige ich dir, wie du ein schönes und detailliertes Auge einfach und schnell zeichnest
Zum "Auge und Pupille zeichnen" Tutorial...

Dieses Porträt werden wir zeichnen:


Weibliches Gesicht zeichnen lernen - Porträt - Portait - Frau - Mund Nase Zeichenkurs
 

Noch ein Wort zum Gesichtsausdruck

Du hast die fertige Zeichnung bereits gesehen: Die Frau blickt relativ ausdruckslos auf den Betrachter. Weder Freude noch Betrübtheit verändern ihren Blick. Es liegen keine Falten in ihrem Gesicht, es gibt keine Narben, die vom Leben berichten könnten. Die Gräben der Zeit sind noch nicht ausgehoben. Die Makellosigkeit der Haut erzählt von Jugend und Kraft, schwärmt vom Wunsch nach Schönheit. Einem Porträt würde eine Aussage gut tun.

Ziel dieses Zeichenkurses ist also nicht das Zeichnen von markanten Gesichtern, Falten oder jenen speziellen Merkmalen, die ein Gesicht unverkennbar kennzeichnen, sondern beschreibt die Basis von all dem, erklärt das grundsätzliche Vorgehen beim Zeichnen und Schattieren eines Gesichtes. Hinzu kommt, dass es wesentlich einfacher ist, ein junges Gesicht zu zeichnen.

Wenn du ein markantes, älteres Gesicht zeichnen möchtest, empfehle ich diesen Zeichenkurs:



 

Gesichter zeichnen – Vorsichtige erste Striche

Wie gesagt, lass dich nicht entmutigen. Das Zeichnen eines Gesichtes ist auch für mich sehr schwierig und immer wieder eine große Herausforderung, die ich gern annehme, an der ich aber auch hin und wieder scheitere.

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Bitte wundere dich nicht, weil das Bild so dunkel ist, ich habe die Grautöne etwas verstärkt, damit man auch leichte und dünne Skizzenstriche erkennen kann.

Ich beginne auch diese Zeichnung mit einer Skizze oder Vorzeichnung auf dem Zeichenblatt. Mit sehr dünnen Strichen versuche ich zunächst die groben Umrisse der Augen zu erfassen. Beide Augen sollten natürlich symmetrisch zueinander sein. Der Abstand beider Augen zueinander ist meistens auch die Breite eines Auges, wobei dies natürlich immer etwas variiert.

Wenn du beide Augen gezeichnet hast, skizzierst du die Umrisse der Nase. Sie befindet sich natürlich zwischen beiden Augen und die etwa 1,5-fache Breite eines Auges darunter.

Ich beginne ein Porträt meistens mit dem Zeichnen der Augen. Viele Zeichner gehen anders vor, skizzieren zunächst den Kopf und platzieren dann Augen und Nase. Ich mache es andersrum, beginne mit dem Aussagekräftigen, mit dem Zusammenspiel von Augen, Mund und Nase, mit der Gesichtsphysiognomie, der Mimik, und zeichne den Kopf später dazu.


 

Gesichtsgeometrie


Ich habe für dich die „Gesichtsgeometrie“ dieser Frau visualisiert und ein Raster über das Gesicht gelegt, das sollte dir helfen, Augen und Nase richtig anzuordnen.

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Du siehst hier natürlich nur ein standardisiertes Raster. Jedes Gesicht ist absolut individuell und muss entsprechend seines Aussehens angepasst werden. Eigentlich presst man weder Menschen noch Gesichter in ein Raster, aber hierfür kannst du gern eine Ausnahme machen.

Vergiss die Lidfalte über den Augen nicht. Es genügt, wenn du sie mit einem Strich über den Augen andeutest. Ein Stück darüber skizzierst du die Augenbrauen mit dünnen Strichen.

 

Die Umrisse eines weiblichen Gesichtes


Wenn du Augen und Nase vorskizziert hast, geht es mit den restlichen Umrissen weiter:

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Zeichne als nächstes die Umrisse der Lippen, sodass das Gesicht an Ausdruck gewinnt. Wie du die Lippen positionieren kannst, siehst du im folgenden Raster. Wichtig ist wieder, dass du nur leichte Striche ziehst, die du einfach wegradieren und ausbessern könntest. Schraffiere in diesem Stadium noch nichts, skizziere nur.

Wenn der Mund skizziert ist, erhältst du den Eindruck, wie das Gesicht aussieht und solltest dir leichter tun, um die Umrisse des Kopfes aufs Papier zu bringen. Wie ich schon erwähnte, gehen die meisten Zeichner genau andersherum vor und zeichnen zuerst den Kopf. Es bleibt dir überlassen, wie du vorgehst.

Wie du siehst, verdecken die langen Haare einen großen Teil des Kopfes. Dies ist ein willkommener Vorteil für uns, weil Haare ziemlich einfach zu zeichnen sind und die Kopfform elegant verdecken. Du brauchst nur eine Seite des Kopfes zu zeichnen, musst jedoch darauf achten, dass Kinn und Ohr an der richtigen Position sitzen.

 

Das Raster eines menschlichen Gesichts


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Anhand des Rasters kannst du dich bei der Platzierung der Gesichtselemente grob orientieren. Vergesse aber nie, dass jedes Gesicht anders ist. Kein Gesicht ist jemals absolut symmetrisch, jedes ist so einzigartig wie der Mensch selbst. Oft ist ein Auge höher und das andere tiefer, die Nase ist krumm oder der Mund etwas verzogen. All diese Details bilden und formen das Erscheinungsbild von Gesichtern und machen es zu dem, was es ist. Die Regel der Natur besagt, dass wir Gesichter umso schöner und anziehender finden, je symmetrischer sie sind. Dieses Wissen kannst du nutzen, um weniger attraktive Gesichter wohlwollend zu gestalten.

Wenn du diesen rasterhaften „Gesichtsaufbau“ zeichnen konntest und das Gesicht wie dein Vorlagen-Gesicht aussieht (das Gesicht der Person, die du zeichnen willst), hast du bereits das Schwerste hinter dir. Ab jetzt wird es einfacher.

 

Vergleich: Vorzeichnung und fertiges Bild


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Wie du siehst, kann man im jetzigen Stadium noch keine große Ähnlichkeit zum fertigen Motiv erkennen. Vorzeichnung und fertige Zeichnung unterscheiden sich erheblich. Die grauen Flecken / Wellen der Vorzeichnung links resultieren aus der digitalen Kontrastverstärkung. In Wahrheit sind sie gar nicht vorhanden. Das linke Gesicht ist mit sehr dünnen, schwachen Linien gezeichnet. Durch die digitale Verdunkelung erkennt man sie besser – aber leider auch die Strukturen und Wellen des Zeichenpapiers.

Um ein authentisches Gesicht zu zeichnen, kommt es in hohem Maß auf seine Schattierung an. Die Schwierigkeit besteht also hautsächlich darin, Schatten in die Vorzeichnung einzufügen und zwar so, das er auf modellierende Weise das gewünschte Gesicht formt. Im Folgenden werde ich das Gesicht also fast nur noch schattieren.

Dein Zeichenblatt ist zweidimensional. Um die dreidimensionale Form eines Gesichts abzubilden, hast du keine andere Wahl, als Rundungen mit Schatten anzudeuten. Denke an einen Ball. Wie würdest du ihn schattieren? Richtig: Vorne bleibt er hell, an den Rändern – an der Steigung – wird er dagegen dunkel gezeichnet.

Wir sehen uns im nächsten Schritt und behalten das Wissen in Erinnerung, dass ein Kopf so ein bisschen wie ein Ball schattiert werden kann.

 

Ein Gesicht schattieren


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Nachdem du die Umrisse des Gesichtes gezeichnet hast, musst du die dunklen und schattigen Stellen schraffieren – sprich die seitlichen Steigungen an Wange und Kinn andeuten. Das Gesicht muss unbedingt vollständig verdunkelt und schattiert sein, bevor wichtige Details wie Wimpern, Augenbrauen oder Lippen eingefügt werden. Würdest du später schattieren, würdest du diese Details tausendprozentig verwischen und hättest sie umsonst gezeichnet. Schraffiere dunkle Stellen deshalb jetzt gleich und sofort, und verwische sie im nächsten Schritt.

Zu schattierende Stellen befinden sich am kompletten Rand des Kopfes, an Stellen, an denen Haare einen Schatten ins Gesicht werfen (links), in der Augenhöhle und an der Nase. Sei an der Nase vorsichtig und schraffiere hier lieber etwas weniger. Je stärker die Schraffur am Nasenrücken auffällt, des höher wirkt er. Bei einer Stupsnase brauchst fast nichts schraffieren. Auch bei den Wangenknochen musst du sehr vorsichtig agieren. Schraffiere lieber zu wenig als zu viel, denn Grafit hinzufügen kannst du später immer noch, das Wegradieren jedoch gestaltet sich mit Fortschreiten der Zeichnung immer schwieriger.

Weil ich gerade vom Radieren spreche: Versuche nie, eine schraffierte und bereits verwischte große Fläche wegzuradieren. Es gelingt fast nie. Durch das Verwischen wird das Grafit richtig in das Papier „gedrückt“. Wenn man diese graue Fläche radieren möchte, erhält man oft eine verschmierte, unregelmäßige Struktur. Das Erscheinungsbild der grauen Fläche wird nie wieder so glatt erscheinen, wie sie vorm Radieren war. Gehe also behutsam vor.
Es ist wie im Leben: Die Gierigen gehen am Ende im nichtssagenden Überfluss unter, während die Sparsamen lächelnd auf ein akzentuiertes Werk zurückblicken können. Schraffiere und verwische sparsam!

Arbeite die beiden Höhepunkte zwischen Oberlippe und Nase heraus, indem du deren Steg einfach heller lässt. Beide Stege laufen von der Oberlippe zur Nase und verflachen dann unscheinbar. Schraffiere links und rechts aber auch dazwischen. Diese zwei hellen Stege sind die Erhebungen, die wir spüren, wenn wir uns selbst zwischen Nase und Oberlippe fassen.

Bitte zeichne auf keinen Fall Schminke ins Gesicht! Nicht jetzt! Sie kommt viel später oder gar nicht dazu. Wir sind nicht gierig, wir wollen nichts überladen, wir suchen das Erwachen der Natürlich, und diese kommt von allein oder gar nicht. Lass Make-Up jetzt noch weg!

 

Weiche Haut durch Verwischen andeuten


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Verwische deine Schraffur mit einem sauberen Taschentuch. (Nimm ein frisches Zellstofftaschentuch!) Drücke nur behutsam und vorsichtig auf. Versuche, das Grafit möglichst weich und einheitlich zu verwischen. Du solltest schon einmal etwas auf diese Art verwischt haben und über Erfahrung verfügen. Sei wirklich sanft! Zeichnen ist nichts für Grobmotoriker.

Falls du vorsichtig genug vorgehst, erhältst du eine sehr glatte und makellose Gesichtshaut (nicht du, aber der Mensch, den du zeichnest). Achte von Anfang an darauf, helle Stellen gar nicht oder nur sehr leicht zu überwischen und Übergänge in dunklere Bereiche fließend zu gestalten.
Nach dem ersten Verwischen wirst du keinesfalls die gewünschten Graustufen erhalten, die die finale Schattierung ausmachen. Die Schattierung ist ein längerer Prozess, bei dem abwechselnd schraffiert und verwischt wird, wie du in den folgenden Schritten erkennen wirst.

Zeichne nebenbei Mund und Augen wie ich es in meinen beiden anderen Tutorials beschrieben habe. Schattiere auch sie, bevor du Details einzeichnest.

 

Den Kopf mit Schatten modellieren


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Das Auge gewinnt ganz allmählich an Leben. Wachsende Schatten modelliert die Kopfform. Es gilt, weiter zu schraffieren. Schraffiere und verwische im Wechsel und versuche, mit den entstandenen Flächen das Gesicht plastisch zu modellieren. Das erfordert etwas Übung und räumliches Vorstellungsvermögen. Wenn du bereits einmal geschafft hast, eine Kugel richtig zu schattieren, sodass sie auf einem Blatt Papier dreidimensional wirkt, sollte dir das Schattieren eines Kopfes auch gelingen. Im Grund ist der Kopf eine große Kugel mit zwei kleinen Löchern, einer Erhebung und einem querlaufenden Graben, der bei Frauen nie stillsteht. Möglicherweise hilft dir diese Vorstellung beim Schattieren. Ein Kopf ist wie ein Planet: Während sich auf seiner Oberflächen Hügel und Täler abzeichnen, spielen sich in seinem Inneren die seltsamsten Vorgänge ab. Denke immer an die Kugelform und schattiere entsprechend.

Ignoriere Haare, Wimpern und Augenbrauen, sie kommen später aufs Papier.

Arbeite auch an den Augen weiter. Pupillen und Iris kannst du jetzt bereits einzeichnen. Versuche auch hier, erst grobe Schattierungen und dunkle Flächen zu erstellen, bevor du dich um Details kümmerst. Vergesse nicht, die Lichtreflexion im Auge hell zu lassen. Wenn du sie später einradierst, gelingt das meistens nicht, weil sich das Grafit nicht mehr vollständig entfernen lässt.

Gleiches gilt für die Lippen. Schattiere sie behutsam und verzichte auf ausgearbeitete Details wie kleine Lippenfältchen. In der Mitte, wo beide Lippen geschlossen aufeinandertreffen, ist es natürlich am dunkelsten.

Das Augenlid kannst du ebenfalls verdunkeln. Zwischen Auge und Lidfalte kannst du bei einer geschminkten Frau, wie dieser hier, jetzt ordentlich Grau auftragen, weil dieser Bereich meistens sowieso durch Lidschatten finster erscheint. Trage jedoch nur so viel Lidschatten auf, dass er in einem angemessenen Verhältnis zum restlichen Schatten steht. Vermeide große, schwarze Fladen und erschaffe kein Pandabärchen mit finsteren Augenringen.

Wie stark der Bereich um ein Auge verdunkelt werden muss, hängt von Faktoren wie der Tiefe der Augenhöhlen, die Intensität des Make-Ups oder dem vorhandenen Licht ab. Versuche auch hier die endgültige Grauabstufung nicht durch einmaliges Schraffieren und Verwischen herauszuarbeiten, sondern taste dich in mehreren Durchgängen (immer abwechselnd schraffieren und verwischen) an ein Ergebnis heran. Ziel ist es, durch Verwischen eine glatte Haut zu gestalten.

Die obere  Lidfalte zeichnest du einfach noch ein bisschen dunkler, sodass sie wie ein dunkler Strich aussieht. Beim Bereich oberhalb der Lidfalte bis hin zur Augenbraue lässt du die finstere Fläche leicht ins Hellere auslaufen. Direkt unterm unteren Augenlid verdunkelst du die Haut ebenfalls und lässt sie dann nach unten in einen helleren Ton auslaufen. Mit einem Lidstrich ziehst du fast das komplette Auge nach und lässt ihn in dunkle Bereiche auslaufen. Verwische nur sehr vorsichtig und benutze ein Taschentuch!

 

Weiter schattieren, dann Haare zeichnen


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Man erkennt nur wenige Veränderungen gegenüber dem vorherigen Schritt, wenn du aber genau hinsiehst, bemerkst du, dass die Haut jetzt viel feiner, weicher und zarter aussieht. Eine solche weiche Haut erhältst du durch abwechselndes, leichtes schraffieren und verwischen.

Die Stelle unterm Kinn schraffierst du dunkel und lässt sie nach unten hin auslaufen. Dieses Porträt endet am Hals, und ein sanftes Auslaufen sieht besser aus, als ein abruptes Ende. (Das ist allerdings Geschmackssache. Du solltest kreativ, auch künstlerisch frei agieren und deine Zeichnung gestalten, wie du das möchtest.)

Die äußeren Haare, ganz oben rechts, kannst du jetzt weiterskizzieren. Ziel ist es, die Vorzeichnung der Haare immer weiter zu verbessern. Benutze dazu viele "schnelle" Striche und ziehe nach innen gewölbte (dünne!) Linien. Beim Haarezeichnen ist sehr wichtig, dass du die Linien immer mit einem einzelnen Strich durchziehst und nicht dazwischen absetzt. Das Absetzen würde hässliche Zacken in die Haare bringen. Und welche Frau will schon Zacken in den Haaren? Tu ihr also den Gefallen, fasse den Bleistift weit hinten an und ziehe eine schöne, kurvige Linie in einer Bewegung aus dem Handgelenkt heraus. Zack, zack, zack. Schnelle dynamische Linien. Stift und Handgelenk können wie ein Zirkel sein. Halte nur den Arm ruhig und ziehe schnelle Linien schwungvoll aus dem Handgelenk, so erhalten deine Linien genau die richtige stufenlose Wölbung. Drehe dein Zeichenblatt so, dass sich die Wölbung auch in die richtige Richtung neigt. Linien, die du aus deinem Handgelenk ziehst, neigen sich immer nach innen, deinem Handgelenk entgegen.

Wenn du Haare auf diese Art zeichnest, empfehle ich dir, dies immer nur schrittweise zu tun und sie immer im Wechsel mit dem am Gesicht angrenzenden Schatten und dem Gesicht selbst zu zeichnen / zu schraffieren. Denn nur so erreichst du, dass die Grautöne des Gesichtes, der Haare und deren Grauabstufungen harmonisch aufeinander abgestimmt sind.

Die Frau auf dem Porträt hat blonde Haare, außerdem soll das Bild sehr hell werden, weswegen wenig schattiert werden muss. Zeichnest du dunkle Haare, musst du natürlich mehr Grafit auftragen.

Beachte: Es macht keinen Sinn, jetzt einzelne Haarsträhnen einzuzeichnen, Wenn das Schattieren noch nicht abgeschlossen ist, würdest du sie nur verwischen.

Du hast schon viel geschafft. Am besten lehnst du dich kurz zurück, entspannst den Rücken und die Augen und beobachtest die Welt vor deinem Fenster. Ob Sonne, Regen oder Schnee, es lohnt sich immer hinauszublicken und Alltagsmomenten Beachtung zu schenken, auch wenn sie noch so trivial erscheinen und in der Eintönigkeit zähflüssiger Zeit dahinplätschern. Entspann dich einfach.

 

Augen Nase und Mund zeichnen


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Und weiter geht's!
Langsam bekommt das Gesicht eine Form. Dem Schatten sei dank!

Folgende Schritte musst du vollziehen:

Am Auffälligsten ist die Verschmälerung des Nasenrückens. Vergleiche ihn mit dem vorherigen Bild und dir wird klar, dass er jetzt erheblich schmaler ist. Die Frau war bei keiner Nasen-OP, nein Bleistift und Radiergummi haben sie verändert. Die Verschmälerung der Nase erreichst du, indem du den Nasenrücken als hellen schmalen Grat einradierst und den Schatten der Nasensteigung direkt seitlich neben dem Nasenrücken enger und schmäler aufträgst. Du siehst jetzt, was Schatten alles bewirken kann.

Die umliegenden Bereiche der Nase werden in Richtung der Wangen etwas aufgehellt, damit die Nase nicht so „runtergedrückt“ wirkt, wie im Schritt zuvor.

Nasenrücken und Nasenspitze sind die höchsten Punke eines Gesichts. Sie sollten immer ganz hell sein, weil sie vom Licht unmittelbar angestrahlt werden. Beim Nasenansatz zwischen den Augen zeichnest du wieder einen kleinen Schatten ein, weil die Stirn an dieser Stelle eine kleine Steigung aufweist. Am besten du siehst dir die Nase und deren Ansatz auf dem Bild einfach genau an, das Beschreiben mit Worten würde ins Eigenartige entgleiten und sehr verwirrend wirken.

Hier nun ein Detailbild des folgenden Zeichenschrittes, der zwischen Nasenspitze und Mund stattfindet.


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Je heller du die Nasenspitze radierst, desto stupsiger wird sie. Die angrenzenden Bereiche beschreiben abfallende Steigungen und müssen deshalb dunkel sein. Im Grunde ist die Nasenspitze wie eine kleine Kugel, deren höchste Stelle glänzt.

Die Nasenflügel sind an der Oberseite sehr hell, da sie frontal von Licht angeleuchtet werden und über wenig Steigung verfügen. Am Ende der Nasenflügel, wo die Nase im Gesicht wurzelt, werfen sie einen kleinen Schatten.

Die Nasenlöcher sind neben den Pupillen und der Öffnung zwischen den Lippen (sofern vorhanden) sicherlich die dunkelste Stelle in einem Gesicht. Zeichne sie dennoch nicht schwarz, sonst stechen sie unangemessen hervor. Außerdem wollen wir keine Steckdosenschweinenase zeichnen. Die Grautöne sollten schon einigermaßen aufeinander abgestimmt sein. Unter den Nasenlöchern verläuft ein dunkler Bereich den Lippen entgegen, der aber heller wird, je weiter runter man kommt. Die Steigung zur Lippe bewirkt diese Aufhellung.

Die Haut über den Lippen ist generell sehr hell, da sie nach oben geneigt ist und somit unmittelbar dem Licht (Himmel, Lampe, usw.) ausgesetzt ist. Ein schöner Kontrast zur Lippe ist also Pflicht. Von den beiden Spitzen der Oberlippe ausgehend, verlaufen zwei helle Stege in Richtung Nase. Vergesse diese nicht.

Die Lippen solltest du in den Schritten zuvor bereits angemessen schattiert haben, sodass du nun Details wie Lippenfältchen einzeichnen kannst. Ich benutze dazu sowohl den Bleistift (für kleinere) als auch den Pappstift / Estompen (für breitere Lippenfältchen). Feuchtigkeit und Glanz bekommst du, indem du neben den dunklen Lippenfältchen helle Striche mit einem Radierstift einradierst. Genauer habe ich das in meinem Tutorial über das Zeichnen eines Mundes beschrieben.
 
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(ich benutze solche Radierstifte und kann sie nur empfehlen) 
 


Unter der Unterlippe liegt eine sehr dunkle Stelle, die jedoch durch den unmittelbaren Kinnansatz begrenzt wird. Du kannst sie ziemlich dunkel schattieren.

Wenn du das Bild mit dem Bild aus dem Schritt zuvor vergleichst, erkennst du, dass mit einer anderen, verfeinerten Schattierung das komplette Gesicht erneut anders erscheint. Das korrekte Schattieren erfordert viel Übung und ein gutes dreidimensionales Vorstellungsvermögen. Schatten formt das Gesicht. Schatten versteckt, Schatten kaschiert, Schatten zeichnet wie ein Bleistift

Aber nicht nur großflächige Schattierungen sondern auch kleinere Details lassen das Portrait jetzt schon wesentlich lebendiger wirken:


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In das Auge eines Menschen blicken wir als erstes. (Die meisten Leute machen das – manche sehen auch woanders hin.) Augen solltest du deshalb besonders detailliert zeichnen. Wie du siehst, fehlen die Wimpern noch immer. Bisher galt es lediglich, die Haut und das Lid am Auge genügend zu schattieren, was jetzt erreicht ist. Auch die Lidfalte über dem Auge ist jetzt passend verdunkelt.

Wie du das Auge im Detail zeichnest, hab ich in einem anderen Tutorial sehr ausführlich erklärt, weshalb ich dies hier nur kurz anreiße. Ein auffälliger Kontrast ist enorm wichtig! Besonders zwischen Pupille und Spiegelung (es genügt auch eine einzelne Spiegelung statt zwei) sowie dem weißen Augapfel und seinem einschließenden Augenlid sind markante  Kontraste absolute Pflicht.

Augenbrauen zeichnest du ganz einfach: Ziehe mit spitzem Bleistift viele kleine Striche in Verlaufsrichtung der Härchen.

 

Das Gesicht noch besser schattieren und weitere Haare zeichnen


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Die verbesserten Haare fallen jetzt natürlich sofort auf. Durch viele lange, dünne Linien erscheinen sie nun wesentlich voller. Verwischen solltest du an ihnen wenig oder gar nichts, alle Schattierungen können durch viele kleine Linien entstehen, die in Verlaufrichtung der Haare gezogen werden. Versuche ein paar Strähnen herauszuarbeiten, indem du einige von ihnen mehr oder weniger betonst und nachziehst. Diese Haarsträhnen können zufällig entstehen, weil du aus Versehen ein paar Linien zu kräftig gezeichnet hast, sie können aber auch gezielt eingezeichnet werden, indem du dich an der bisherigen Vorzeichnung der Haare orientierst und diese weiter verfeinerst. Wichtig ist – wie ich es bereits erklärt habe – Haare immer in einem Strich komplett von oben bis unten aus dem Handgelenk durchzuziehen, da sie sonst stufig und kantig wirken.

Das Ohr brauchst du nur anzudeuten und seine grobe Form schattieren – man sieht es kaum. Den Bereich zwischen Ohr und Haare kannst du stark verdunkeln, weil hier kaum Licht hinkommt.

Auf das Kinn der Frau sind wir bisher noch nicht sonderlich eingegangen. Es reicht, wenn du es ganz unten stark schattierst und damit jene Wölbung andeutest, die jedem Kinn eigen ist. Manche Menschen haben in der Mitte des Kinns noch eine kleine Vertiefung, die kannst du nach Wunsch einradieren (oder schraffierst und verwischst sie gar nicht erst und lässt sie von Beginn an hell). Bei diesem Gesicht entfällt sie.

Den „Graben“ zwischen Unterlippe und emporstehendem Kinn musst du verdunkeln und lässt ihn nach außen hin auslaufen.

Die Kontur des gesamten Gesichtes (der sichtbare "Rahmen" / "Rand“ von Ohr bis Kinn) kannst du mir einem Radierstift hell nachziehen. Wenn diese Kontur über einer dunklen Fläche liegt, erhält sie auf diese Weise einen ansprechenden Kontrast. In diesem Bild wäre das beim Kinn der Fall, aber auch an der rechten Gesichtshälfte (ihre linke), weil die Haare dahinter sehr schattenhaft und dunkel sind. Doch mehr dazu später.

Nicht zu vergessen wären auch die Lippen, die du mit weiteren Fältchen ausstatten kannst.

 

Den Kopf weiter modellieren und die Haut weicher verwischen


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Die Unterschiede zum vorherigen Schritt lassen sich fast nicht mehr mit Worten benennen, sind aber deutlich vorhanden und lassen das Gesicht insgesamt realistischer erscheinen. Der Kopf ist jetzt viel besser schattiert. Dunkle Stellen am gesamten Kopf werden weiter verwischt und abgedunkelt, sodass der er plastischer und dreidimensionaler wirkt.

Eine schwer zu zeichnende Stelle ist der offene Haaransatz über dem Ohr. Hier habe ich versucht, ihn mit Haaren zu verdecken, was ziemlich unecht und missglückt aussieht. In den nächsten Schritten werde ich diesen Fehler wieder beheben.

Mit einem Radierstift kannst du eine helle Kontur um den Mund radieren. Dies lässt die Lippen glänzen und schafft einen hervorragenden Kontrast zur Haut und dem Kinn.

 

Wimpern über das Augenlid zeichnen – Nase begradigen



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So langsam wird’s doch! Mit Wimpern sieht die Frau gleich viel weiblicher aus. In solche Augen blickt man gern.
Weil die Gesichtshaut und der restliche Kopf nun zufriedenstellend und endgültig schattiert sind und nichts mehr verwischt werden muss, kannst du jetzt damit beginnen, kleinere Details wie Haare und Wimpern einzuzeichnen. Auf Wimpern gehe ich in einem Detailbild gleich noch wesentlich genauer ein.

Zunächst habe ich den Nasenrücken erneut aufgehellt und durch eine deutlichere und klarere Grenze zur benachbarten Grauabstufung begradigt. Die Steigung zur Nase daneben habe ich dagegen verdunkelt und noch weicher verwischt.

Beachte die helle Stelle zwischen einem Auge und dem Nasenansatz. (Ich meine die Stelle, an der die Tränen fließen). Sie sollte sehr hell sein und nach unten hin wieder ins Dunklere auslaufen. Dieser Glanzpunkt verleiht dem Gesicht mehr Lebendigkeit. Auf dem folgenden Detailbild siehst du diesen hellen Lichtpunkt noch einmal besonders gut. (Sieh auf die Haut unterhalb der Stelle, aus der die Tränen kommen könnten.)


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Noch ein paar Worte zu den Wimpern und dem Auge allgemein:

Nachdem du das Lid eines Auges richtig schattiert hast, kannst du Wimpern darüber zeichnen oder helle Glanzeffekte einradieren. Wimpern sind keine geraden Striche! Sie sind immer gebogen! Ebenso sind sie nie in gleichen Abständen angeordnet, sondern wachsen beinahe willkürlich aus dem Augenlid. Wimpern sind Haare und als solchen fallen sie aus und wachsen nach, was mit sich bringt, dass sie unterschiedlich lang und stark sind. Achte daher unbedingt darauf, dass sie nicht alle gleich aussehen, sondern eher zufällig aus dem Lid wachsen und jeweils auch unterschiedlich stark gebogen und sogar unterschiedlich lang sind. Natürlich erreichst du Schönheit durch ein gesundes Maß an Ausgewogenheit und Symmetrie, erschaffe aber keinen Roboter, bei dem Wimpern in exakt gleichen 0,3mm Abständen sprießen. Das wirkt befremdlich.
Schönheit lässt sich nicht in Worten fassen und genauso wenig bemessen. Am schönsten sind Dinge, die ein Gesamtbild von unaufdringlicher Natürlichkeit erschaffen.

Augenbrauenhärchen haben eine bestimmte Verlaufsrichtung. Sie wachsen immer zum Mittelsteg der Augenbraue hin. Die oberen Härchen wachsen dabei leicht nach unten, die unteren leicht nach oben. Auch hier gilt das Gleiche wie bei den Wimpern: Alle Härchen sollten zufällig platziert werden, unterschiedlich lang und stark und immer etwas anders gebogen sein.

 

Die Stirn schattieren


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Wir nähern uns (auch schon) dem baldigen Ende. Den Fehler am Haaransatz oben rechts habe ich behoben, indem ich die Struktur der Haare wegradiert und eine dunkle Fläche darüber schraffiert und verwischt habe. Die Fläche sollte schön dunkel sein, weil die darüber liegenden Haare einen gut sichtbaren Schatten werfen. Einen ähnlichen Schatten habe ich in die andere Gesichtshälfte schraffiert und gewischt. Je weiter außen am Kopf man sich befindet, desto stärker kann auch schattiert werden, da somit Steigung und runde Form des Kopfes verdeutlicht werden. Zusammen mit dem Schatten der Haare kann diese Stelle sehr dunkel werden. An der Stirn sollte man die runde Form des Kopfes besonders ausführlich ausarbeiten, da sich hier nichts anderes befindet. Wer hier Falten einzeichnen mag, kann diese einradieren und an der Oberseite mit grau nachziehen. Ein Tutorial für Falten habe ich hier geschrieben...

Alle Wimpern wurden noch etwas verlängert und stärker betont. Je nach Gesicht und Augen kann dies mehr oder weniger stark geschehen. Viele Frauen streben nach langen Wimpern und einem Augenaufschlag, der scharf die Luft zerschneidet. Entscheide selbst, wie lang und stark du Wimpern zeichnest.

Du hast bestimmt schon gesehen, dass der Mund der Dame etwas seltsam aussieht. Er ist zu breit. Man glaubt, sie beiße die Zähne stark zusammen. Im nächsten und letzen Schritt werde ich diesen Fehler noch beheben.

 

Der letzte Schritt – alles noch ein wenig verbessern


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Das Bild ist jetzt fertig. Wir blicken in ein makelloses Gesicht, das leider wenig erzählt.

Die übertriebene Breite des Mundes habe ich angepasst, indem ich den Mundwinkel wegradiert und einen kleinen Schatten darüber gewischt habe. Im Grunde reicht es, die dunkle Spalte zwischen den Lippen am Rand zu entfernen. Die Änderungen winziger Nuancen bewirken in einem Gesicht enorme Veränderungen. Trotzdem: Ein Lächeln ist mir nicht gelungen. Vielleicht schaffst du es ja?

Auffallend sind die verbesserten Haare. Wie bisher beschrieben, zeichne ich sie mit gebogenen Linien, die ohne Absetzen schnell durchgezogen werden. Einzelne Strähnen und Haarstrukturen sollten unbedingt betont werden. Zur Not kann man dies auch mit einem Radierstift oder einem anderen spitzkantigem Radiergummi tun und helle Haarbereiche, Glanzstellen oder Lichtreflexionen einradieren.

Am Haaransatz oben rechts habe ich einzelne kleine Haare mit einem Radierstift und kleinen spitzen Radiergummis in den dunklen Haarschatten einradiert. (Evtl. mit scharfer Radiergummikante – Radiergummis zerschneiden.) Außerdem wurde das Ohr darunter etwas schöner ausgearbeitet.

Durch das weitere Abdunkeln des Halses steigt der Kontrast des Kinns zu den darüberhängenden Haaren.

Die Kontur der rechten Wange sowie die Kontur am Kinn habe ich nochmals hell radiert, damit sich die Haut schön von der darunterliegenden Fläche abhebt. (Weißer "Lichtrahmen" am Gesicht.)

Wimpern und Mund sind ebenfalls verbessert worden, wie du in den beiden folgenden Detailbildern sehen kannst.



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Die Wimpern sind deutlich stärker und länger. Ihre Oberseite radiere ich hell, damit ein schöner Kontrast zur darunter liegenden Haut entsteht. Sie werden vom Licht angeleuchtet und sind deswegen oben hell.

Der Augapfel hat winzige Äderchen an der Innenseite. Mit einem sehr spitzen Bleistift und wirklich minimalem Druck kannst du diese Äderchen einzeichnen. Wenn du einen Suffkopf erschaffen willst, ist das jetzt deine Chance: Zeichne Äderchen in die Augen.

Helle Stellen und Glanzeffekte kannst du noch ein letztes Mal heller radieren. Solche hellen Stellen findest du bei den Reflexionen im Auge, bei der Haut an der Tränendrüse und an der Kante des Augenlids zum Augapfel. Auch die Hautfläche unter dem Auge zur Nase hin sollte glänzen. Benutze dazu einen Radierstift oder einen sehr kantigen Radiergummi.

Augenbrauen sind außen eher fein und dünn und verdichten sich in der Mitte der Braue. Beachte dies bei der Verbesserung deiner Zeichnung.


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Auch bei der Nase und dem Mund kannst du helle Glanzstellen abschließend noch einmal hellradieren. So solltest du die Nasenspitze, die komplette Kontur der Lippen, die beiden Erhebungen zwischen Mund und Nase und auch die Glanzstellen auf den Lippen aufhellen. Der Schatten der Oberlippe (der auf die Unterlippe fällt) muss sehr dunkel sein. Lippenfältchen sollten wieder zufällig platziert sein und keinem offensichtlichen Muster folgen.

 

Warum ist es so schwer, ein Gesicht zu zeichnen?


Letztendlich sind es winzige Details, wie die Breite und Länge des Mundes, der Augen und der Nase, sowie die Intensität von Schattierungen, die das Aussehen eines Gesichtes ausmachen. Hinzu kommen natürlich auch die Position, der Abstand und auch die Größe der ebengenannten Elemente sowie zahlreiche andere Faktoren, die jedes Gesicht individuell erscheinen lassen.

Da wir täglich viele Gesichter sehen, fallen uns Merkmale eines Gesichts besonders auf. Leider geschieht dies alles unterbewusst. Wir können manchmal nicht genau in Worten erklären, warum das Gesicht vom Hans nun anders aussieht, als das vom Peter – wenn man von offensichtlichen Faktoren wie Haare, Augenfarbe oder Alter absieht. Wir erkennen dies alles unbewusst. Die Informationen werden als Bild in unseren Köpfen gespeichert. Wir erkennen die Person sofort, könnten sie aber nie aus dem Gedächtnis zeichnen oder erklären, warum dieses Gesicht nun gerade dieses Gesicht ist. Es sind einfach zu viele Details erforderlich, die wir einzeln nie aufzählen oder beschreiben könnten. Erst im Zusammenspiel ergeben sie die Individualität eines Gesichts.

Einen Fehler in einer Porträt Zeichnung eines bekannten Gesichtes erkennen wir sofort, können aber oft nicht erklären, was im Detail nicht stimmt. Erschwerend kommt hinzu, dass wir auf menschliche Gesichter wesentlich sensibler reagieren, als auf die von Tieren. Tiergesichter können wir wesentlich mühsamer unterscheiden, weil wir seltener mit Tieren zu tun haben. Affen sehen doch immer alle irgendwie gleich aus, oder? Gleiches für Katzen oder Hunde – von Meerschweinchen ganz abzusehen, die sind so struppelig, dass man sie mit Kissen verwechseln könnte und haben gar kein richtiges Gesicht. Tiergesichter könnte man einfacher zeichnen, weil uns Fehler hierbei nicht sofort auffallen.

In Wahrheit verfügen bestimmte Tiergesichter aber über genauso viele Merkmale und Eigenheiten wie ein menschliches Gesicht. (Außer bei Quallen.) Wir sind nicht geübt genug, um sie zu differenzieren und meinen, dass alle irgendwie gleich aussehen. Ähnliches gilt für Menschen anderer Rassen: Wir sind einfach nicht gewöhnt, ihre Gesichter zu unterscheiden. Ihre Eigenheiten fallen uns nicht auf, weil wir auf den Gesichtstyp der Menschen unseres Umfeldes spezialisiert sind. Und weil wir so sensibel auf bekannte Gesichtsmuster reagieren und jede Unstimmigkeit und Eigenart sofort erkennen, fällt es uns so schwer, Gesichter und Porträts zu zeichnen und exakt passend wiederzugeben – Fehler und winzige Abweichungen vom Original fallen sofort auf. Es ist eigentlich unmöglich, ein perfektes Porträt zu zeichnen. Im Zusammenspiel mit den verschiedenen Gesichtselementen erkennen wir Unstimmigkeiten sofort und meinen, dass das Gesicht auf dem Porträt anders aussähe, als das Originalgesicht – und das tut es tatsächlich.

Falls dir dieses kostenlose Tutorial zugesagt hat und dich der trockene Text und die Tippfehler nicht abgeschreckt haben, würdest du das Gesicht der gezeichneten Frau (und auch mein Gesicht) zum Lächeln bringen, wenn du dich zu einer spendablen und gütigen Geste hinreißen lässt, und einen meiner Zeichenkurs oder Romane erwirbst.

Ich hoffe, du hast etwas gelernt und Spaß gehabt. Danke fürs Lesen!





 
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Alle 100 Kommentare anzeigen

Kurt Freising
04.03.2017 11:15 Uhr:


Das Tutorial ist vom inhaltlichen Aspekt ausgezeichnet. Viele Kommentare im Text zeigen die Frustrationen des Autors, was unnötig ist.


Enrico
27.02.2017 07:08 Uhr:


@Gian Hm, tut mir leid. Übe mit Büchern. Jeder kann flüssiges Lesen lernen.


Gian
20.01.2017 09:41 Uhr:


Ich habe 5 Stunden gebraucht umfass zu lesen


Enrico
05.06.2016 10:41 Uhr:


Hallo Nissy

du solltest zunächst damit beginnen, große, auffällige Strähnen zu skizzieren. Zeichne die Haare grob vor und beachte anfangs nur auffällige Bereiche. Diese Bereiche ziehst du dann mit langen und schwungvollen Linien immer wieder nach – vorzugsweise die schattigen Bereiche. Unter fast jeder Strähne liegt ein dunkler Bereich. Die Haare "entstehen" von selbst, wenn du vorsichtig darin skizzierst und helle und dunkle Bereiche herausarbeitest. Man muss es einfach ausprobieren.

LG Enrico


Nissy
02.06.2016 14:19 Uhr:


Und noch eine Frage :-) Haare, ein Thema welches ich auch Mühe habe. Ich zeichne dann einfach mal Striche und muss sagen, es ist nie so schön fliessend wie bei dir. Man sieht richtig: da hat einer einfach Striche gezeichnet ohne zu wissen wie man das macht. Wie stellt man das am besten an? Woher weiss ich, welche Linien nun wie angebracht werden und welche total daneben sind. So dass es auch aussieht als ob die Person schöne Haare hätte und nicht als ob n Kindergartenkind n Mädchen mit Strich, Strohhaaren zeichnet. :-p

Daanke un dliebe Grüsse


Enrico
31.05.2016 17:57 Uhr:


Vielen Dank für deine Worte, lieber Lorenz. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen und danke dir für deinen Besuch auf meiner Webseite.

PS.: Da du anscheinend über qualifiziertes Wissen verfügst, wäre es ein bewundernswerter Akt der Güte, wenn du uns dieses Wissen zur Verfügung stellst und einen Kommentar verfasst, der uns allen die fundamentalen Prinzipien des Zeichnens erklärt. HILF MIT UND MACH DAS INTERNET ZU EINEM BESSEREN ORT, einem Ort, an dem man etwas lernen kann. Teile dein Wissen mit uns. Bitte lass uns kostenlos an deinem Wissen teilhaben. Ich habe es vorgemacht und biete jederman Hilfe an und jetzt du: mach es bitte besser. Fühl dich frei und zeige uns, wie es richtig geht. Viele Menschen werden dir dankbar sein.



Lorenz
25.05.2016 18:44 Uhr:


Oh je...
Ich will nicht sagen, dass die Zeichnung(en) schlecht sind, aber bevor du dich daran machst anderen Leuten mehr oder weniger qualifiziertes Halbwissen zu verklickern würde ich mir an deiner Stelle echt nochmal die fundamentalen Prinzipien des Zeichnens reinziehen. Konstruktion des Kopfes/Gesichts, Tonwerte (absolut essentiell in deinem Fall!) usw.


erwin matz
17.02.2016 18:43 Uhr:


Habe schon vielgesehen u. gelesen aber Deine Seite ist einfach unbeschreiblich gut,die Zeichnungen einfach sagenhaft.Deine ganzeArt,wie Du alles rüber gebracht hast,einfach nur gaz ganz toll.Danke dafür das es solche tollen Menschen wie Dich gibt u.dieses Wissen weiter geben.Ich binn 64 u. zeichne auch leidenschaftlich gern vor Dir aber ziehe ich den Hut,da kann ich noch ,ne Menge lernen.Danke,in Zukunft werde ich mich auf deiner Seite viel aufhalten. Mit freunlichen Gruss Erwin


HddTdrMgdijgh
23.09.2015 07:11 Uhr:


Viel Dank, ich bin

jetzt zwölf und ich habe den realistischsten Mensch gezeichnet den ich je gezeichnet habe
Das

Totourial war einfach genial


suri
30.08.2015 07:49 Uhr:


Finde es sehr ok.




Jessica
20.05.2015 22:21 Uhr:


Hey

Ich finde deine Seite

echt toll! Hat mir sehr geholfen! Auch hast du alles gut und verständlich erklärt das man es auch

als Portrait Anfänger super versteht! :)


Anna Arts
15.01.2015 18:06 Uhr:


Hei.
Zunächst

mal,deine Seite ist ganz okay für etwas erfahrerene Zeichner,deshalb versteh ich nicht ganz,wieso

sich am Anfang der Kommentare alle so streiten.
Da ich das Landeskunst-Gymnasium besuche und somit

einiges an Erfahrung sammle und gesammelt habe,würde ich dir auch gerne ein Paar

Verbesserungsvorschläge geben.
Zum Ersten macht das Wesentliche einer Zeichnung die Verwendung von

Linien und Schraffuren aus. D.h. möglichst nicht wischen,da es ein einfacher Anfängertrick ist und

man aus einer Zeichnung alles andere macht.
Desweiteren wird bei den Augen das untere Lid nicht

komplett durchgezogen und verbunden,sondern nur angedeutet und dann durch den Wimpernkranz weiter

angedeutet.
Ebenso deutet und arbeitet man die Wangenknochen je nach Gesicht mal mehr und mal

weniger an/aus.
Auch zieht man die Haare nicht komplett mit einer Linie durch,sondern deutet sie am

Ansatz und an den Spitzen jeweils nur an. Sollten es sehr lange Haare sein wird auch zwischendrin

etwas Haar angedeutet.
Dann sollten Lippen nicht umrandet werden,sondern lediglich an der

Mundöffnung und der Unterlippe mit Schatten angedeutet werden.
Um eine Auge reeller wirken zu

lassen,sollte am Besten der Lichtpunkt in der Pupille übergehend in die Iris nicht radiert sondern

ausgespart werden. Ebenso wird diagonal des Lichtpunktes die Iris heller gemalt als der Rest.
An

sich wäre es von Vorteil, mehr Lichpunkte an Stellen wie beispielsweise die Wangen oder sonstiges zu

setzten.

Um das komplette Gesichtsschema richtig zu zeichnen,sollten die Augen in die Mitte es

Kopfes gezeichnet werden,da es sonst etwas unnormal wirkt.

Hoffe dass das vielleicht ein paar

hilfreiche Tipps nebenbei waren.

Liebe Grüße
Anna Arts

(PS: Habe ein paar

Rechtschreibfehler gefunden,dir manchmal den Sinn etwas verändern.;) )


Frank
08.01.2015 16:00 Uhr:


Einfach nur eine klasse Seite, alles

super beschrieben, eine echte Hilfe!!!


LKJ
03.01.2015 23:03 Uhr:


Naja, sonderlich professonell ist

das Bild halt auch nicht. Aber auch nicht schlecht. Es fehlt aber das gewisse etwas. Vermutlich ist es

die Haut, welche stört.


Hallo09090
01.01.2015 19:18 Uhr:


Also ich persönlich finde dass das

nicht so einfach geht wie hier beschriben wird, ich meine nicht jeder kann das eine Auge exakt gleich

wie das andere zeichnen...das ist nichts für Amateure


Lena
20.12.2014 21:15 Uhr:


Ich möchte mich natürlich erst

mal für diese geniale Anleitung bedanken. Allerdings würde ich mich gerne kurz an Jbärenklau

richten, der dich soeben als mittelmäßig talentierten Straßenkünstler bezeichnet hat. Jemandem in

seiner Meinung zu widersprechen ist nicht meine Art, aber nachdem ich mir die Mühe gemacht habe,

deine Instagram-Seite aufzusuchen, würde ich dir raten, nicht so große Töne zu spucken. (vermutlich

machst du das nur für Aufmerksamkeit, deswegen meine Meinung an alle die sich überlegen

vorbeizuschauen: Bleibt lieber auf dieser Seite, JBärenklaus Instagram lohnt sich nicht ;) )


Lili1699
24.11.2014 16:05 Uhr:


Ich kann es nicht in worte

fassen!
Ich bin einfach nur geflasht!
Ich zeichne nicht offt aber wen ichs tue liebend gerne!

Meine zeichnung sieht durch DEINE hilfe fast aus wie ein ausdruck von der wunderschönen dame! Ich bin

echt zufrieden und danke dir das du dir die mühe und die zeit nimmst und uns hier so eine genial

tolle anleitung vorlegst! Ich zeichne heute gleich weiter mit DEINER hilfe! Ich hoffe du kannst meine

dankbarkeit herauslesen! Bitte mache meine dankbarkeit •10 dan weist du wie ich dir danke!!!

Bombastische glückliche viele liebe tolle dankbare grüsse lili:))))!!!!!


Heike
27.08.2014 12:53 Uhr:


Hallo, wirklich Wow, ich habe

es versucht nach zu malen sieht zwar nicht sooooo toll aus wie deines, aber ich habe mir die vielen

tollen Tips zu Herzen genommen und das Bild ist ganz passabel geworden. Aber was man auf einen Blatt

Papier mit Bleistift und Radiergummi alles zaubern kann. Ganz, ganz toll. Liebe Grüße Heike


Jbaerenklau
22.08.2014 10:59 Uhr:


Ich muss dir

leider gestern das ich das Porträt hier eher für das kitschig angehauchte Werk eines mittelmäßig

talentierten Straßenkünstlers halten würe.
Wenn du Interesse hast kannst du ja von deinen hohen

Ross absteigen und deine überbewerteten Fähigkeiten darauf beschränken auf meiner Instagram-Seite

vorbeizuschauen und mir deine Meinung zu meinen Zeichnungen gestehen.
Am meisten würde ich nich

über einen Kommentar zu meiner Ansicht vom Duomo in Florenz freuen.

Johann Bärenklau


Ännie:)
06.08.2014 23:14 Uhr:


Hei,
Ich wollt mal danke

sagen. Ich hab schon vorher Portraits gezeichnet, nur auf eine etwas andere Art - verwischt mit den

Fingern, ab und zu vor allem an den Klamotten Striche unverwischt gelassen - Zeichnungen, bei denen

die ein oder andere Stelle darauf hingewiesen hat, dass es wirklich eine Zeichnung und kein Foto ist

:) Durch dein Tutorial hab ich heute mal schichtenweise gearbeitet, ähnlich wie du beschrieben hast:

meine Familie ist begeistert :)) Das ist eine sehr sanfte Art der Zeichnung, werd ich noch öfters

machen! ♡


Eliah
31.07.2014 11:34 Uhr:


Hallo :)
Danke für dieses

super Tutorial :D bei mir ist es zwar nicht ganz so schön geworden, doch ich hatte auch keine guten

Stifte und Radierer. Allerdings war ich mit den Haaren etwas überfordert und ich fände es super wenn

du dazu mal ein kleines extra Tutorial machen würdest.
Lg Eliah


unbekannt.
12.06.2014 20:49 Uhr:


WOW! Einfach nur krass wie

aus ein paar Stiften und einem Blatt Papier so eine krass echte Zeichnung herauskommen kann. Ich habe

versucht es nach zu malen, allerdings kommen bei mir die Lichtreflexe und die Schattierungen nicht

ganz gut raus...ich kann immer noch nicht fassen wie echt dieses bild aussieht, trotz schwarz

weiß!!


ZeichenLeie
14.05.2014 13:03 Uhr:


danke für die Hilfe.

ich muss für BK ein selbstporträt zeichnen und es sieht zwar nicht so krass hammer aus, wie bei dir,

aber immerhin nicht komplett beschissen. ohne dich hätt ichs nicht geschafft.


ZeichenLeie
14.05.2014 13:03 Uhr:


danke für die Hilfe.

ich muss für BK ein selbstporträt zeichnen und es sieht zwar nicht so krass hammer aus, wie bei dir,

aber immerhin nicht komplett beschissen. ohne dich hätt ichs nicht geschafft.


bla
10.05.2014 15:12 Uhr:


Ich finde das sehr sehr schwer


Noah
10.05.2014 10:28 Uhr:


Hallo ich finde dein Tutorial wirklich

richtig gut. ich wollt nur noch fragen mit welchem Stift man so was zeichnet


Blutherz
07.05.2014 16:58 Uhr:


Manchmal hilft ein

Spiegel zum zeichnen um zu schauen wie die Properzionen sind. z.B. die Nase oder bei den Augen, wegen

den Wimpern.
Bei mir hatt´s geklapp.

Deine Blutherz


Annika
26.03.2014 09:34 Uhr:


Ich finde dein Tutorial super. Ich

bin zwar kein Anfänger, aber einiges habe ich anscheinend schon noch falsch gemacht.
Ich hab

jedoch eine Frage: Im vorletzten Schritt sagst du, dass der Mund zu breit ist und du das noch behebst,

erklärst aber nicht wie. Das würde mich wirklich interessieren, wie man in einem solchen Stadium der

Zeichnung noch solch gravierende Änderungen vornehmen kann...
Wäre nett, wenn du das man erkl

rst, oder ein Tutorial machst, wie man generell richtig Sachen ändert...
lG Anni


Matthias
13.02.2014 07:56 Uhr:


Hallo Eni!?

Mit

voller Begeisterung habe ich dein Tutorial gelesen und ich muss sagen, du hast es richtig super

beschrieben. Selbst ich als absoluter Laie habe alles verstanden. Ich habe richtig Lust auf das

Zeichnen bekommen, wobei ich eigentlich nur auf der Suche nach "Aufhellen und Abdunkeln eines

Gesichtes" war. Ich habe nämlich Photoshop für mich entdeckt und versuche Montagen zu erstellen, die

auch plastisch wirken sollen. Dafür benötige ich unter anderem die von mir soeben genannate Technik,

auch Dodge & Burn" genannt.
Da ich dieses Tutorial richtig super finde und auch für meine

Bedürfnisse anwenden möchte, muss ich leider die unverschämte Frage stellen, ob du mir dieses

Tutorial an meine o.g. e-Mail Adresse schicken könntest. Du würdest mir sehr helfen und ich wäre

dir sehr dankbar.
Um einen Eindruck von mir und meinen Werken zu bekommen, besuch doch einfach

einmal meine Seite unter: www.mh-photoart.jimdo.com
Vielen Dank und viele Grüße
Matthias


Jez
20.01.2014 20:36 Uhr:


Hallöchen!

zuerst

möchte ich mich für diese Webseite bedanken. Ich liebe sie und benutze sie immer wieder um besser zu

werden.
Eigentlich bin ich total untalentiert was das Zeichnen abgeht, aber dank deiner Tuts bin

ich zumindest schon mal in der Lage gute Augen zu zeichnen.
DANKE!

Freuen würde ich mich

persönlich über ein Tutorial für Nasen. Irgendwie peile ich das noch nicht so ganz.
BITTE!


Chiara
04.01.2014 14:40 Uhr:


Der Wahnsinn !!!!! Soooooo schön, Respekt !


Ich hab es danke deines super Tutorials geschafft ein ganz hübsches (für meine Verhältnisse)

Porträt zu malen :-D Allerdings hat meine Person eine ganz andere Ausstrahlung als deine, obwohl sie

sich ziemlich ähnlich sehen. Ist das normal ?


Julian de Riese
31.12.2013 02:42 Uhr:


Vielen Dank für all

die vielen Tipps !!!!


chelsea
26.12.2013 13:49 Uhr:


danke ;) die Anleitung hat mir

wirklich sehr geholfen. Ich habe dabei sehr viel gelernt. Eine Anleitung für eine Nase wäre

vllt. für den einen oder anderen auch ganz praktisch ;). Aber alles in allem eine sehr gut gelungene

Seite. Weiter so!!


pasq
13.09.2013 14:26 Uhr:


Hi,

unglaublich wie gut die von Dir

gezeichneten Menschen aussehen! Ein großes Lob von mir!!




Katrin
23.06.2013 11:23 Uhr:


Wahnsinn!!! Du hast echt Talent! Danke

für die Hilfe!


oda lou
11.06.2013 13:26 Uhr:


hilfreich aber ich

hätte ein anderes Gesicht gewält. Die Zeichnung hat etwas puppenhaftes. Das nächste Mal

kreativer.


Zeichner1345
27.05.2013 16:27 Uhr:


Echt praktisch

und cool. Muss aba noch übn um des gesicht so hinzubekommen :D


Anfänger
20.05.2013 09:59 Uhr:


Also ich möchte mich

auch anschließen: das sind die besten Erklärungen, die ich je gelesen habe!! Vielen Dank, endlich

wird es etwas...^^

Könntest du vielleicht ein Tutorial für Haare machen? Ich weiß es wurde

schon oft angesprochen, aber ich weiß gar nicht wie ich das machen soll, bei mir sieht das aus, wie

vom dreijährigem kind und macht immer das ganze bild kaputt...
Außerdem finde ich nie erkl

rungen wie man die Skizze macht, ich sitze da immer ne Stunde und muss dann doch wieder alles

wegradieren.

Also das wäre total lieb, wenn du vielleicht ein Tutorial machen könntest!!



Vielen dank und lg


Livia
03.05.2013 22:12 Uhr:


Schönes Bild.


Hans
14.04.2013 20:15 Uhr:


Danke Enrico, DANKE.........für

diese Website!

Sehr...sehr hilfreich und eigentlich alles umfassend was das Zeichnen betrifft.



Hat mir und vielen anderen geholfen.........

Du hast eine Site geschaffen die sehr

umfangreich ist.

nochmals Danke

lG
Hans


Jessica
06.04.2013 15:54 Uhr:


So, ich hab das jetzt mal mit

deiner Anleitung probiert, und es sieht schon mal gar nichts so schlecht aus. (Auf jeden Fall besser

als meine erste "realistische" Zeichnung) Bei Nase und Mund stelle ich mich zwar noch ein bisschen an,

aber das wird schon noch. :-)


Snow
19.02.2013 15:16 Uhr:


Hey, ich bedanke mich sehr

für diesen tollen blog. Ich hab zwar ein recht gutes talent zum zeichnen allerdings beläuft sich das

nicht unbedingt auf detailreiches zeichnen sondern eher auf schnelle modezeichnungen. Ich habe es

schon öfters versucht realitätsnah zu zeichnen aber die schattierungen waren einfach immer schlecht

und iwie sahen die "organe" also nase mund etc immer nicht im richtigen abstand zu einander. Durch

dich, meine rettung hab ichs geschafft!!!! Ich habe ein wirklich realistisches gesicht erschaffen! Es

hat mich auch zwei tage für gebraucht aber ich bin nun sehr stolz! Danke danke danke!!!! :D


Kara
15.02.2013 16:11 Uhr:


Ich bewundere dein Talent

!


Steffi
05.02.2013 15:29 Uhr:


Echt sau gut! Ich kann

zwar zeichnen, die Form und auch Details, aber Schattieren kann ich ganz und gar nicht. Ich sehe die

genauen Schatten einfach nicht. Z.B. wenn ich auf meine Hand schaue und sie zeichnen möchte, könnte

ich nie genau die Schatten malen (Außer Eigen- und Schlagschatten natürlich). Kann man das irgendwie

lernen, dass man ein "Auge" dafür bekommt oder sein Gehirn darauf "trainiert"? Macht ja kein Spaß,

wenn man außer Kontur und Details nichts aufs Blatt bekommt, kann man sich ja vorstellen, wie

skizzenhaft und unecht das dann aussieht :( Mfg


Sophie
20.01.2013 16:59 Uhr:


sprachlos! aber noch eine frage :

kannst du (Sie ? )ein tutorial machen , wo man besser sieht wie man schattiert/radiert ? ich kriege

das nie hin. :D und wie lange hast du gebraucht bis du DAS konntest ? :)






Lisa
19.01.2013 13:06 Uhr:


Ich frag mich immer wieder

wie du diese Ebenheit bei Bleistiftzeichnungen hinbekommst. Ich übe mich schon dran aber dennoch

wirkt es immer sehr fleckig.
Eine bestimmte Technik?

Jedenfalls bin ich von deinen Bildern

immer wieder aufs Neue erstaunt. Mach weiter so!

Gruß,
Lisa (:


Sebastian m.
03.01.2013 16:47 Uhr:


Also ich bin 13 Jahre

und wollte nochmal ein paar Tipps aus dem Internet suchen und bin auf diese Seite gekommen! Echt geile

Zeichnung! Seitdem ich Deine Anleitung gelesen habe sehen meine Porträts viel besser aus! Danke

dafür ;)

Male weiter so :D



julia
18.11.2012 17:50 Uhr:


heii diese Seite ist einfach nur

Hammer!!! Respekt!!!!!

ich hab noch ne frage und zwar wie lange du ungefähr für so ein

Bild brauchst??

gglg


V@nessa
01.11.2012 16:12 Uhr:


...

^^ich bin

sprachlos:)
wie du zeichnest und ach einfach alles, WoW:3
so ein zufall, dass ich auf diese

seite gekommen bin, und das zu der zeit, als wir gerade angefangen haben potrais zu malen:))



menschen zeichen lag mir noch nie so, aber durch deine wunderbaren beschreibungen sieht mein potrai

bis jetzt eig wirklich gut aus. danke dafür:)
und achso... weil ich grad bei den haaren bin, und

ich einfach ne normale frisur gemalt hab, hat sich mein lehrer voll aufgepisst...
deshalb mal ne

frage:
kannst du ein tutorial machen in dem du irgend eine leicht frisur, aber doch eine die nach

was aussieht, zeichnen? wäre nett <3

und mach weiter so mit deiner seite:)
vanessa.


Tobias
25.10.2012 22:45 Uhr:


Hey sieht echt richtig gut aus! Ich

bin zwar lange nicht so gut, dennoch gestatte ich mir etwas Kritik zu erlauben. Ich weiß nicht ob du

das Portrait genau 1:1 gezeichnet hast aber ich finde die Lippen des Fäuleins doch etwas zu

spröde/faltig. Das ist nat. Kritik auf hohem Niveau ;)


julia
25.10.2012 14:25 Uhr:


bravo!
hast du sehr gut

gezeichnet...natürlich hab ichs auch gleich ausprobiert aber das ergebnis ist shit naja die erkl

rung war ausgezeichnet aber bei mir schaut es eher comic haft aus!
aber wie gesagt sehr cool

gezeichnet! :D


Thesi
21.10.2012 19:23 Uhr:


Junge, Junge wo hast du

bloß so zeichnen gelernt? Deine Toturials helfen wirklich aber ich fürchte so gut wie du zu werden

wird schwierig :)


You
20.10.2012 17:21 Uhr:


das sieht Hammer aus aber meiner sieht

leider im vergleich ehr wie ein Alien aus!


alexandra müller
12.10.2012 17:10 Uhr:


sau schwer!

habe stunden dafür gebraucht. und das resultat? naja :) im vergleich zum original richtig sch... aber

macht echt spass!


kitkat
12.10.2012 15:41 Uhr:


echt gut gezeichnet respekt

<3
und noch alles gute
:D



Tina
09.10.2012 16:29 Uhr:


Wow! Du kannst echt gut zeichnen!!!

Respekt! Auch für die Seite!

Habe es natürlich auch sofort ausprobiert. Ich habe vorher

Portraits ganz anders gezeichnet. Das fand ich auch nicht soo schlecht, aber richtig zufrieden war ich

nie.
Jetzt habe ich es nach deinem Tutorial gemacht und ich muss sagen, jetzt gefällt es mir doch

richtig gut. Aber ich habe so Probleme mit Haaren. Speziell mit dunklen (ganz schlimm sind dunkle

Locken). Kannst du dazu mal ein Tutorial machen?


stefankloss
05.10.2012 16:45 Uhr:


Sehr schön!
Ich bin schon ziemlich lange auf der Suche nach einem Blog, in dem das so gut erkl

rt wird, wie man Menschen malt. Bis jetzt habe ich mich damit begnügt sie als kleine Schatten in der

Landschaft zu verstecken, aber ich denke, wenn ich deinen Erklärungen folge, dürfte es gar nicht so

schwierig sein. Vielen Dank und weiter so!


luis
03.10.2012 14:19 Uhr:


cool


T. Thuy
30.09.2012 18:49 Uhr:


Danke danke danke !
Hat mir sehr geholfen fuer den unterricht

und auch um meine skills zu verbessern.
:)


Larissa
22.09.2012 15:52 Uhr:


danke durch deine

zeichnungen habe ich mir die inpiration genommen wieder zu zeichnen :)


Pauline
20.09.2012 19:06 Uhr:


Hey,ich finde das alles hier

ziemlich toll:)
Weiter so!!
Aber mit der Nase habe ich noch Schwierigkeiten,könntest du davon

vllt. eine Zeichnung machen ...??
LG Pauline


Julia
20.09.2012 18:49 Uhr:


Echt eine tolle Seite!

Danke das du dir die Mühe machst die einzelnen Schritte so genau zu beschreiben. Es hat mir wirklich

geholfen, ein einigermaßen gutes Portrait für meinen Kunstunterricht in der Schule zu zeichnen. :)




ich weis nicht wie ich heis
16.09.2012 18:50 Uhr:


ich

bin jetzt anfänger und ich komme nicht richtig mit der nase zurecht könntest du das mal extra

beschreiben?
lg


luke
11.09.2012 20:30 Uhr:


richtig gut! großes lob
kannst du

vielleicht noch eine nase erklären und ein anderes gesicht?


Nadia
10.09.2012 15:31 Uhr:


Hi,
Du zeichnest wirklich toll!


Die Tutorials sind auch sehr hilfreich, nur mit der Nase komme ich nicht so zurecht..
Lg


Christina
03.09.2012 20:46 Uhr:


Hi,
ich bin gestern

auf deine Seite gestoßen und ich bin total begeistert von deinen Bildern und auch der Beschreibung,

danke dafür! Mach weiter mit vielen schönen Bildern von dir!
Habe das Portrait nachgemalt und es

hat auf anhieb geklappt, es sieht deinem sehr ähnlich,bin echt begeistert!
Lieben Gruß


Anja
28.08.2012 17:21 Uhr:


Ich finde das Bild auch sehr

schön, aber zum nachmalen ists i.wie nicht wirklich geeignet, ich male nun schon seit 3 Stunden an

Mund und Nase und es funktioniert einfach nicht. Selbst wenn ich mit den Tipps arbeite wie z.b. die

Vierecke zeichnen um zu sehen wo Auge; Nase und Mund hingehören sieht es bei mir immer ungleichm

ßig aus. Und der Mund ist einfach nicht zeichbar!


Eine Zeichnerin
30.07.2012 23:56 Uhr:


Hei,

also ich

liebe diese Zeichnung...habe grade selber gleich 'mitgemalt' und ich habe ca 30min gebraucht und es

is mir sogar eig ganz gut gelungen ;))



Nenn mich wie du willst
13.07.2012 15:09 Uhr:


...Sprachlos..


Enrico
15.06.2012 15:17 Uhr:


Hallo Du!

Wenn du Anfänger

bist, kann ich dir nicht empfehlen, an einem Gesicht zeichnen zu lernen, da Gesichter schon recht

schwer sind.

Es ist normal, dass man für das Tutorial ein paar Stunden braucht. Je nach

Erfahrung und Gelingen dauert es 3 - 10 Stunden. Es kommt immer drauf an, wie es einem gelingt :)



LG Enrico


ein anfänger
04.06.2012 20:46 Uhr:


einfach nur super, deine

tutorials sind besser als so manches zeichenbuch...

alleine durch das lesen lerne ich schon

eine ganze menge. nun möchte ich das bild mal schritt für schritt nachzeichnen. wieviel zeit sollte

man denn als anfänger für sowas brauchen ? ich habe bisher nur simpleres gezeichnet und dafür

brauche ich schon immer sehr lang... für das tutorial brauche ich sicher mehrere stunden, ist das

normal ?

oder sollte man sich als totaler anfänger noch gar nicht an sowas wagen ? es ist

zumindest das leichteste tutorial auf deiner seite :D

liebe grüße ;)


Enrico
30.05.2012 12:52 Uhr:


Danke für eure Kommentare.




Hallo noki, nein, ich dunkle sie nur ab oder färbe sie ein und beschneide sie.


noki
22.05.2012 22:34 Uhr:


Hey,

deine Tutorials sind

echt toll :D.
Bearbeitest du die Bilder eigentlich noch digital nach, außer dass du sie

abdunkelst?


David
07.05.2012 17:20 Uhr:


Danke, Mann! Ich gehe bald

auf eine Kunst- und Designschule und hatte keinen Plan, wie ich Gesichter, und vor allem, die Details

in ihnen zeichnen soll! Jetzt weiß ich es, du hast mir echt geholfen!


Enrico
05.04.2012 13:53 Uhr:


Danke euch.

Kristin, ja, in

der Regel beginne ich mit einem Auge. Allerdings skizziere ich es nur leicht (so wie oben beschrieben)

dann folgt das zweite Auge und schließlich die Nase.

Nadine, ich weiß auch nicht wie ich das

mit der Kopfform genau erklären soll. Bei langen Haaren kannst du die Kopfform mit den Haaren

verdecken, im anderen Fall musst du einfach versuchen, dass die Proportionen von Gesicht und Kopf

zusammen passen. Beides einfach leicht skizzieren, bis es realistisch aussieht.


Nadine
01.04.2012 12:18 Uhr:


Ich finde deine Bilder und auch

die Beschreibungen sehr hilfreich aber ich finde es sehr schwierig die Kopfform richtig hinzubekommen.

Könntest du dazu vielleicht auch ein Tutorial machen?
Alles Liebe Nadine


Kristin
28.03.2012 14:33 Uhr:


Es ist unglaublich wie du

zeichnest,besonders Gesichter ! Wie beginsst du denn mit dem zeichnen,z.B erst mit den Augen oder

wie?

lg


Enrico
27.03.2012 08:41 Uhr:


Vielen Dank für eure Kommentare



Viktoria, nein, im Kopf kann man sowas nicht alles haben. Es bringt sehr viel, wenn man Fotos

oder reale Gegenstände nachzeichnen und beim zeichnen anpassen kann. Es dauert unterschiedlich lang,

je nach Aufwand, Motiv und Gelingen oft von 3 bis zu 15 Stunden (nicht am Stück).

LG Enrico


Viktoria
27.03.2012 06:49 Uhr:


Hey,
ich finde es

unglaublich wie geil du zeichnen kannst. Meine Bilder werden nur halb so gut wie deine :D Aber ich

Arbeite noch dran. Wie lange brauchst du um so ein Bild zu zeichnen? Und hast du eine Vorlage oder

hast du die Bilder im Kopf die du zeichnest bsp. die Gesichter, die Haltung, der Hintergrund.....?



Lg Viktoria


Saskia Ahlbrecht
05.02.2012 18:14 Uhr:


Das Bild ist echt

Hammer!! Ich versuche gerade es abzuzeichnen bekomme es aber nicht halb so gut hin. Die Proportionen

habe ich glaube ich halbwegs aber die Schattierung würde ich nie so hinkriegen.



Lea
28.01.2012 11:54 Uhr:


einfach nur wunderschoen und super

erklärt!! grooooßes Lob.!
Lg Lea<3


Nadja
27.01.2012 16:01 Uhr:


Wunderschön!!!!!!!!!!!!!
und

super gute anleitung! danke!! :)

LG


Enrico
26.01.2012 13:14 Uhr:


Danke für eure Kommentare.




Das Bild auf auf A3 gezeichnet.

Momentan habe ich leider nur wenig Zeit zum zeichnen, aber

ich werde mir die Idee mit dem Kind merken :)


natalie
26.01.2012 00:50 Uhr:


woow das ist echt der Hammer ich

kann endlich Augen zeichnen!! (grins)
hab eigentlich nur Anime Figuren gezeichnet bis ich auf diese

Seite gekommen bin, und nach deiner genialen Anleitung war ich sehr begeistert, das es doch gar nicht

so schlecht bei mir ausgesehen hat (grins)


hätte eventuell wenn du mal zeit hättest ne

bitte , ob du vielleicht auch ein Porträt von nem Kind/Baby zeichnen könntest würde mich

soooo--------> riesig freuen

ganz liebe grüße natalie



abcc
21.01.2012 19:36 Uhr:


Sieht echt hammer aus!! Meinen

Respekt, aber ich habe eine Frage- auf was für einer Blattgröße hast du dieses Bild gezeichnet?


Enrico
03.01.2012 09:42 Uhr:


Hallo pejman,

dunkle Haare

sind generell etwas schwieriger zu zeichnen. Du muss sie etwas dunkler und dichter zeichnen. Versuche

Lichtreflexionen von Anfang an etwas heller zu lassen und sie später nochmals heller zu radieren.

Dunkle Stellen zeichnest du einfach flächig schwarz und verzichtest auf das Zeichnen einzelner Haare.

Evtl. Diese Stellen auch ein bisschen verwischen, damit sie dunkler wirken.
Übe einfach ein

bisschen, es dauert ein eine Weile, bis man den Dreh raus hat :)

Viele Grüße
Enrico


pejman
30.12.2011 16:05 Uhr:


Hey :)
danke für diese

detaillierte Beschreibung hat mir echt geholfen Portraits zu malen! :)

Ich habe aber noch ein/e

Problem/ Frage... Ich möchte eine dunkelbraunhaarige Frau malen... mein problem sind die haare. wie

krieg ich die lichtreflexion in die haare? wie male ich die haare generell so, dass sie gut aussehen?


Ich hoffe du kannst mir helfen :)


Enrico
06.12.2011 13:12 Uhr:


Danke für eure zahlreichen

Kommentare

Avan, das ist dieses Problem mit den Kunstlehrern, die nur die Kunst lehren, die sie

selbst gelernt haben und kennen. Das ist sehr Schade, denn ich denke, jeder sollte so zeichnen/malen

wie er will und nicht Techniken oder "Kunst" aufgezwungen bekommen, nach der er sich zu richten hat.



Schraffieren kannst du einfach üben. Halte einfach den Bleistift schräg und schraffiere mit

der Querseite sehr leiht über ein Blatt Papier. Experimentiere mit der Art wie du den Stift hältst

und damit aufdrückst. Test auch die Richtung der Schraffur (möglicherweise sagt die Lehrerin, dass

nur in eine Richtung schraffiert werden darf). Übe einfach mit leichter Druckstärke, so lernst du am

meisten.



avan
01.12.2011 18:45 Uhr:


Hey,

ich bin im Kunst

Leistungskurs.
Uns wurde gesagt, dass wir keine Schatten und Schraffuren durch das Verwischen

herstellen dürfen.

Nun mein Problem ist ich zeichne sehr gut, bin es aber gewohnt zu wischen.



Könntest du bitte ein Tutorial machen in dem du ein Gesicht zeichnest, Schraffuren und

Schatten setzt ohne zu wischen?

Wäre eine große Hilfe, da ich durch deine Tutorials am besten

lerne.

Liebe Grüße

Ein weiblicher Fan


egal
21.10.2011 14:22 Uhr:


ach mann des ist ein scheiß da

sieht es so gut aus und bei mir sau scheiße kann man des net n bisschen anders machen des ist n

hmlich scheiße so.. und schattieren klappt auch nicht



Karina
17.10.2011 16:11 Uhr:


Danke...1000x Danke! Für deine

Mühe dieses Tutorial zu erstellen. Habe mir schon so viele Tipps geholt und noch nie so gute und vor

allem wirklich hilfreiche bekommen, wie hier...ich falle mal "Bildlich" vor dir auf die Knie. Ich

werde nie so gut werden wie du...aber mit soner Anleitung machts einfach nur SPASS...DANKE!


Jase
16.10.2011 15:54 Uhr:


WOOOOOOW!!!!hammer!ich habe vor ca.

nem jahr angefangen zu zeichnen bin jz 13 und da hab ich zwei selena gomez bilder gezeichnet die sind

eig ganz gut geworden Pferde und so hab ic auch mal gemalt aber das bild wo ich nach deiner anleitung

gemacht habe icst vviel viel viel besser geworden nur die wimpern sind bisschen komisch geworden (:

echt hammer!


Juliette
10.10.2011 17:26 Uhr:


Ich kann mich den anderen

nur anschließen, einfach wahnsinn!!! Ich hab vor einem Jahr angefangen zu zeichnen und komme seitdem

immer wieder auf deine Seite zurück. Es hilft mir sehr, da ich absolut nicht schraffieren kann. Weiß

der Geier warum, ich kanns nicht.

Vielleicht kannst du ja mal ein Tutorial dafür machen. Es

würde mir sicher helfen und ich denke auch anderen. ;)


Enrico
30.08.2011 12:56 Uhr:


Freut mich wenn eure Bilder dank

meinen Anleitungen besser werden und ihr euch verbessern könnt :)

Katja, dunkle Haare

zeichnest du eigentlich wie blonde oder helle Haare nur eben etwas dunkler. Verdunkle die Fläche

unter den Haaren zuvor einfach ein bisschen. Zeichne zuerst das Grobe und größere dunkle Stellen und

werde dann immer feiner. Radiere größere Glanzstellen in das Bild und zeichne ein paar einzelne

Haare mit einem spitzen Stift dazu. Bei diesem Bild hier habe ich dunkle

Haare gezeichnet. Vielleicht nützt es dir etwas.


Katja
25.08.2011 21:59 Uhr:


Hallo.Ein wirklich schönes Bild

und alles super erklärt. Erstaunlich was du dir für eine Mühe machst. Danke dafür.
Was

mir ein wenig fehlt ist ein Tutorial, das erklärt wie man Haare zeichnet. Ich habe damit immer

Schwierigkeiten, vorallem bei dunklem Haar. Es sieht einfach immer so aus als ob die gezeichnete Frau

gerade aus dem Regen kommt und ihr die Haare am Kopf kleben. :) Hättest du da evtl. einen Tipp für

mich?


Jenny
25.08.2011 16:06 Uhr:


Wahnsinn. Ich bin beeindruckt

:D Ich zeichne jetzt vielleicht seit fast einem Jahr und jeder sagt ich habe so Talent aber wenn man

deine Bilder sieht - Wow! Ich wollte schon immer solche Gesichter und Details zeichnen wie du es

machst & du machst dir hier die Mühe und erklärst alles so super und genau. :DD Ich hab versucht ein

Foto meines Cousins abzuzeichnen aber das ist nicht so der Oberhammer geworden - aber dank dir weiß

ich jetzt wie man Augen, Lippen und die Proportionen richtig zeichnet. Danke Danke Danke!!! :D


sara
04.08.2011 11:40 Uhr:


also ich muss vanessa recht geben

... zu ihrem wow ist nichts mehr hinzuzufügen ^^

ich hab mich mal ausprobiert und mir deine

tipps zu herzen genommen und ich muss sagen es ist dabei das beste raus gekommen was ich bis jetzt

gezeichnet habe ^^ also großes kompliment für alles ^^

ps. sorry für das ganze klein

schreiben böse angewohnheit ^^


Enrico
25.07.2011 13:05 Uhr:


Danke für eure Kommentare.




Ich bin Rechtshänder.


vanessa
24.07.2011 15:52 Uhr:


..DAS..einfach nur

woow..
ääh..ich weiss komische Frage aber..bist du Links- oder Rechtshändler???


Chiara
12.07.2011 18:36 Uhr:


Ich kann nur sagen Respekt,

das sieht echt super aus. Deine Tutoritals sind aber auch echt gut ;D


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